Ich werde fast immer zu Beginn eines Coaching Prozesses von meinen Klientinnen gefragt, was kann ich gegen dieses fiese, gemeine, unangenehme Gefühl (bzw. Emotion) der …Angst, Einsamkeit. Traurigkeit, etc. …tun? Ich will das nicht haben. Ich will, dass das weggeht. Die Antwort darauf ist einfach und komplex zugleich. Der erste Schritt ist IMMER, die Existenz dieses unangenehmen Gefühls oder der Emotion anzunehmen. ANNEHMEN, WAS IST. Ich weiß, dass das vielen schwer fällt. Mir ist es früher auch so gegangen. Schließlich will man ja, dass das Gefühl weg geht, man will es nicht haben, es ist lästig…. Jaaaa, mag sein, dass es das ist. Solange du dich zur Wehr setzt gegen dieses fiese Gefühl, solange du es einfach nur loswerden willst, wird es bleiben. Im Gegenteil, je mehr Widerstand du erzeugst, umso länger dauert das Ganze. Also, wo das unangenehme Gefühl doch eh schon mal da ist, nimm‘ es an, heiße es willkommen (du musst es nicht toll finden, aber finde es OK, dass es da ist und sich zeigt) und spüre einmal in deinen Körper. Spüre dorthin wo das Gefühl sitzt. Wie fühlt sich dein Körper dort an? Sitzt es im Unterleib? Im Brustkorb, hinter deinen Augen? Ist es heiß, kalt, ziehend, stechend, klumpig, starr oder beweglich…. oder oder oder. Wenn Du es annimmst, fühlst wo es in deinem Körper sitzt und diesem Gefühl für einige Minuten deine volle Aufmerksamkeit widmest (nur anders als sonst), wirst du eine Veränderung bemerken…. Der erste Schritt: ANNEHMEN, was ist! Negative Gefühle zu verändern ist leichter, als du vielleicht glaubst. Probiere es aus und schreibe mir gerne deine Erfahrungen in die Kommentare oder als E-Mail.